Home
Kontakt, Impressum
Links
Gästebuch
 



Mehr als 60 Gedenkstätten und Initiativen erinnern in Niedersachsen an die NS-Verbrechen und ihre Opfer. Sie nehmen mit bürgerschaftlichem Engagement vielfältige Aufgaben wahr: in der Begegnung mit ehemaligen Häftlingen, mit Gedenk- und Kulturveranstaltungen sowie Dauer- und Wanderausstellungen, in der pädagogischen Arbeit und Besucherbetreuung, durch Forschungs- und Sammlungstätigkeit. Ihre Arbeit ist die Basis der Erinnerungskultur.

An ganz verschiedenen historischen Orten - Konzentrations-, Kriegsgefangenen- und Arbeitslagern, Gefängnissen, Synagogen und Deportationsorten - wird auf dem Wege der "Spurensuche" Vergessenes zu Tage gebracht und bewahrt.

Die Interessengemeinschaft bietet seit 2000 ein Forum, um diese Aktivitäten zu vernetzen und weiter in die kulturelle und politische Öffentlichkeit zu tragen. Neben Informationen zu den historischen Aspekten der NS-Verbrechen und den Aufgaben von Gedenkstätten finden Sie auf dieser Seite einen Veranstaltungskalender.

Auf der Homepage der Interessengemeinschaft niedersächsicher Gedenkstätten finden Sie weitere Informationen zur Gedenkstätttenarbeit, zu Initiativen und Gedenkstätten in Niedersachsen und zum Verein.


Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus erinnern an Ausgrenzung, Entrechtung und Vernichtung in den Jahren der Diktatur. Sie dokumentieren die Leiden der Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft rassischer oder politischer Verfolgung ausgesetzt waren: Juden, Roma und Sinti, politisch Widerständige, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, Opfer der "Euthanasie", Homosexuelle, Zeugen Jehovas und viele andere mehr. Ein Netz von Erinnerungsorten mit spezifischen Zeugnissen und baulichen Relikten belegt, dass die Verbrechen aus der Mitte der deutschen Gesellschaft geplant und verübt wurden. Gleichzeitig deuten diese Stätten auf Gegenwart und Zukunft: Vor ihrem historischen Hintergrund zeigt sich die Bedeutung von gesellschaftlicher Toleranz und gelebter Zivilcourage, Achtung der Menschenwürde und Einhaltung der Menschenrechte unabhängig von Hautfarbe, Religion und politischer Überzeugung.

Auf der Seite des Landes Niedersachsen finden Sie unter Land und Leute, Geschichte, Gedenkstätten Informationen zur Gedenkstättenarbeit und Links zu Gedenkstätten aus Niedersachsen


Mit Gesetz vom 18.11.2004 hat das Bundesland Niedersachsen nach einem einstimmigen Landtagsbeschluss die „Stiftung niedersächsische Gedenkstätten” als Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Celle errichtet.

Die Stiftung soll dazu beitragen, dass das Wissen über das historische Geschehen in den Jahren 1933 bis 1945, insbesondere über die Geschichte von Verfolgung und Widerstand auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen, im Bewusstsein der Menschen wach gehalten und weiter getragen wird.

Den Kontakt zur Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten und weitere Informationen zur Stiftung erhalten sie auf der Homepage der Stiftung. Die Homepage befindet sich noch im Aufbau.

 
Top